Archiv für Mai 2007

7 Tipps für E-Commerce-Profit

Mittwoch, 02. Mai 2007

Sie als erfahrener Online-Marketer wissen: Es wird immer schwieriger, qualifizierte Interessenten auf die eigene Webseite zu bekommen.

Der Grund: Die Webseiten-Anzahl verdoppelt sich jährlich. Doch die Zahl von deutschen Internetnutzern und deren Internet-Nutzung steigt nicht im gleichen Maß.

„Web 2.0“ bedeutet auf Anbieterseite mehr Vielfalt (z.B. Blogs), mehr Angebote, mehr Internetauftritte. Die Surfer können aus einem größeren Angebot auswählen – und genau darunter leiden die Besucherzahlen der meisten Seiten.

VIELE Webseiten haben heute WENIGER Besucher als vor 2 Jahren. (Bei Ihrer Seite ist das nicht so? Glückwunsch! Dann sitzen Sie entweder in einer wunderbaren Nische, oder Ihre Konkurrenz schläft!)

Auch gut optimierte Seiten haben Besucherschwund, denn technische Optimierung spielt beim Rang in den Suchergebnissen eine immer kleinere Rolle: Google, Yahoo, MSN & Co. wollen den Surfern relevanten und guten Inhalt liefern (= „Nützliches“, „Tipps&Ratschläge“, „Was zum Schmökern und Gucken“).

Genau aus diesem Grund ändern die Suchmaschinen seit Mitte 2006 ihre Bewertungs-Maßstäbe: Und zwar so, dass auch schlecht optimierte Seiten oben in den Suchergebnissen angezeigt werden (wenn diese Seiten genügend gute Inhalte haben). Mehr noch: Seit kurzem setzt Google die „semantische Indexierung“ ein, um Optimierungs-Tricksereien beim Seiteninhalt zu unterbinden (lesen Sie dazu die vorige Ausgabe Ihres Adwords-Erfolgsbriefs, hier: Adwords-Erfolgsbrief vom 25.04.07)

Die Folge? Wenn …

  1. die Besucherzahl abnimmt und
  2. wenn es gleichzeitig immer schwieriger wird, durch Suchmaschinenoptimierung ganz oben in den Suchergebnissen zu erscheinen,

… müssen Seitenbetreiber verstärkt auf Pay-per-Click-Werbung setzen. Das Problem dabei: Immer mehr kommerzielle Anbieter geben Geld für Pay-per-Click-Werbung aus – und erhöhen dadurch den Wettbewerbsdruck bei Adwords-Kampagnen, Miva-Kampagnen und Overture-Kampagnen.

Gemäß dem Gesetz von Angebot und Nachfrage steigen dadurch die Klickpreise … und der Gewinn, für den Unternehmer und Marketing-Profis wie Sie, Herr Engel, so hart gearbeitet haben, fließt in die Taschen von Google & Co. (Und in die Taschen einiger Werbeagenturen, die Ihre Honorare ans Werbebudget koppeln.)

Wenn Sie für Ihr Unternehmen schon einmal in eine Adwords-Kampagne investiert haben, dann wissen Sie: Ein paar Tausend Euro können sehr schnell verbrannt sein … Doch es gibt eine gute Lösung für Sie: Investieren Sie Ihr Werbebudget in die richtigen Besucher – und schöpfen Sie den Besucherstrom Ihrer Webseite voll aus. 100 Besucher, von denen 10 kaufen, sind besser als 1.000, von denen nur einer kauft!

Wie Sie das erreichen können? Ganz einfach:

Nutzen Sie die folgenden … … 7 schnellen Tipps, wie Sie mit Pay-Per-Click-Kampagnen Ihre Kunden besser finden und länger binden:

  1. Bieten Sie möglichst NICHT auf allgemeine Begriffe. Wenn Sie z.B. mit Münzen handeln, sollten Sie NICHT auf das Keyword „Münzen“ bieten – denn dort haben Sie (bei Adwords) 40 Mitbieter. Überlassen Sie es der Konkurrenz, ihr Werbebudget durch überhöhte Gebote auf Keywords mit hohen Streuverlusten zu verbrennen. Bieten Sie stattdessen besser auf spezielle Keywords wie „Krügerrand“ (nur 17 Mitbieter) oder auf „Gold Eagle“ (nur 3 Mitbieter) etc.
  2. Verwenden Sie möglichst viele 2- oder 3-Wort-Begriffe in Ihren Kampagnen. Wenn Sie z.B. Fahrräder verkaufen, sollten Sie NICHT auf das Keyword „Fahrräder“ bieten – denn dort haben Sie 91 Mitbieter. Bieten Sie besser auf „Luxus Fahrräder“ (17 Mitbieter) oder auf „Sport Fahrräder“ (11 Mitbieter) oder auf „Hercules Fahrräder“ (6 Mitbieter) etc. Wichtig: Wenn Sie auf Markennamen wie „Hercules Fahrräder“ bieten, müssen Sie diese auch in Ihrem Sortiment führen, sonst droht eine Abmahnung!
  3. Erforschen Sie die Wünsche, Gedanken und Hobbies Ihrer Kunden. Beispiel: Sie möchten Edelschokolade verkaufen und entdecken, dass es in diesem Bereich nur wenige Adwords-Wettbewerber gibt. Sie können Ihre Klicks also sehr günstig einkaufen und erzielen eine hohe Rendite. Jetzt sollten Sie auf Umsatzmaximierung setzen und Ihren Keyword-Pool erweitern: Wenn Sie z.B. wissen, dass Golfspieler in der Regel gerne Edelschokolade essen, können Sie versuchsweise auf „Golfbegriffe“ bieten und Ihre Schokolade anbieten.
  4. Versprechen Sie in Ihren Anzeigentexten viel, aber nicht zu viel: Ein Besucher, der auf eine unwahre Werbeanzeige klickt, wird enttäuscht sein, wenn Ihre Webseite das Werbeversprechen nicht einlösen kann. Die Folge: Dieser Besucher verlässt Ihre Seite, ohne zu kaufen. Der Schaden liegt bei Ihnen, denn Sie haben für den Klick etliche Cent an Google gezahlt. Beispiel: Sie sind Weinversender und bewerben mit Ihren Anzeigen einen „Cabernet Sauvignon“. Doch wenn die Besucher auf Ihre Webseite kommen, müssen sie feststellen, dass der „Cabernet Sauvignon“ ausverkauft ist! Abgesehen davon, dass Sie durch das falsche Versprechen – je nach Anzahl der Besucher – einige 100 Euro Klickgebühren umsonst ausgegeben haben: Glauben Sie, dass diese Besucher jemals wieder Ihre Seite betreten?
  5. Sobald die Besucher auf Ihrer Seite angekommen sind, sollten Sie alles dafür tun, den Besuch in die Länge zu ziehen. Je länger ein Besucher auf Ihrer Webseite bleibt, desto länger haben Sie Gelegenheit, ihn für Ihre Produkte zu begeistern.
  6. Egal, ob ein Besucher bei Ihnen kauft oder nicht: Bieten Sie ihm IMMER Ihren kostenlosen E-Mail-Newsletter an, und halten Sie künftig über diesen E-Mail-Newsletter regelmäßigen Kontakt zu Ihrem Besucher.
  7. Eine gut gepflegte, ständig aktualisierte Liste von E-Mail-Newsletter-Abonnenten kann mittelfristig Ihr stärkstes Verkaufsinstrument werden. Voraussetzung dafür ist, dass Sie Ihren Newsletter-Abonnenten regelmäßig gute und nützliche Inhalte zuschicken.

Was meinen Sie? Haben Sie noch Fragen? Über Ihre Frage-Mail freut sich

Manfred Engel

Ihr Engel fürs Googeln

PS: Leiten Sie meinen Tipp weiter, auch Ihre Kollegen, Freunde und Geschäftspartner freuen sich über die Tipps vom Engel fürs Googeln.

PPS: In der letzten Ausgabe (Ihr Adwords-Erfolgsbrief vom 25.04.07) versprach ich Ihnen einen Tipp, wie Sie die „Robots.txt“ nutzen, um Ihre Suchmaschinen- und Adwords-Ergebnisse zu verbessern:

Hier, bitte: Seit Mitte April können Sie den Verweis auf Ihre Sitemap (dh die Datei, in der die Struktur Ihres Auftritts beschrieben ist) direkt in die Robots.txt eintragen.

Geben Sie Ihrem Webmaster also folgenden Auftrag:

  1. Legen Sie die Datei http://www.[IHRESEITE]/sitemap.txt an. Die Datei „sitemap.txt“ enthält die komplette Verzeichnis-Struktur Ihres Auftritts.
  2. Legen Sie die Datei http://www.[IHRESEITE]/robots.txt an.
  3. Schreiben Sie in die Robots.txt folgende Zeile: Sitemap: http://www.[IHRESEITE]/sitemap.txt

(Anstelle des Platzhalters [IHRESEITE] müssen Sie die URL Ihrer Seite eingaben, für www.engelwerbung.de lautet die Robots.txt-Zeile also: Sitemap: http://www.engelwerbung.de/sitemap.txt

Resultat: Die Robots von Google, Yahoo!, MSN und Ask sind darauf programmiert, beim Besuch einer Seite zuerst auf die robots.txt zuzugreifen.

Durch den Eintrag Sitemap: http://www.[IHRESEITE]/sitemap.txt …

wissen die Robots jetzt sofort, wo Ihre Sitemap liegt, und können anhand der Sitemap Ihren kompletten Auftritt vollständig und schnell indexieren.

Dies kann Ihrer Seite helfen, eine bessere Position in den Suchergebnissen zu erhalten – und es kann Ihrer Seite helfen, einen besseren Qualitätsfaktor bei Adwords zu bekommen.

Die Folge: Durch den besseren Seiten-Qualitätsfaktor sinkt der Preis pro Klick bei Ihren Adwords-Kampagnen.

PPPS: In der nächsten Ausgabe Ihres Adwords-Erfolgsbriefs erfahren Sie, wie Sie an die 95% der potenziellen Internet-Kunden herankommen, die Sie normalerweise nicht erreichen.

Impressum:

Verantwortlich für den Inhalt dieses Newsletters ist:

Manfred Engel
Hardtweg 20a
53639 Königswinter

USt-ID: DE 2491911653

Und …

… wenn Sie mir eine Frage stellen möchten, antworte ich Ihnen unter Tel: 02223 / 90 98 070. Oder Sie schicken mir ein Fax: 02223 / 700 91 86

Oder Sie mailen mir: adwords-erfolgsbrief@gmx.de

Oder Sie schreiben Ihre Frage ins Frage-Feld auf meiner Internetseite: http://www.engelwerbung.de/

Sie sehen: es gibt viele Wege zur Antwort. Denn die kriegen Sie garantiert. Von mir persönlich.


Kontakt

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Manfred Engel
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