Archiv für April 2008

High Noon: So profitieren Sie von Anzeigen-Duellen

Donnerstag, 24. April 2008

Wenn Sie Adwords-Anzeigen mit nur minimalen Unterschieden zum Duell gegeneinander antreten lassen, erzielen Sie oft erstaunliche Ergebnisse:

Ein geändertes Wort kann die Response (CTR) Ihrer Anzeige mehr als verdoppeln – und die Kosten pro Klick halbieren!

Mit dem „Anzeigen-Duell“ finden Sie die beste Anzeige … und sparen bares Geld:

Schreiben Sie eine Alternativ-Anzeige zu Ihrer bestehenden Adwords-Anzeige. Die Alternativ-Anzeige unterscheidet sich nur in 1-2 Wörtern von der bestehenden Anzeige.

Lassen Sie beide Adwords-Anzeigen in Ihrem Adwords-Konto gegeneinander antreten.

Wenn eine der beiden Anzeigen 50 Klicks erzielt hat, ermitteln Sie den Sieger, indem Sie die Klickzahl und die Response auf http://www.splittester.com/ eingeben.

Danach löschen Sie die Verlierer-Anzeige und schreiben eine Alternative zur Gewinner-Anzeige, die sich nur in 1-2 Wörtern von der Gewinner-Anzeige unterscheidet.

Usw., usw.

Durch dieses Verfahren wird Ihre Anzeige laufend verbessert.

Bedenken Sie: Ein einziges Wort kann für Sie tausende Euro ersparte Klickkosten und zehntausende Euro zusätzlichen Umsatz bedeuten.

Beispiele:
„37% mehr Kunden“
zieht mehr Response als
„Täglich mehr Kunden“

„Hotels in … finden“
zieht mehr Response als
„Hotels in … buchen“

usw., usw.

Ich bin mir absolut sicher: Es gibt (mindestens) ein Wort, durch das die Response Ihrer Adwords-Anzeige drastisch steigt … ebenso wie Ihre Umsätze. Nur Ihre Klickkosten, die werden sinken, sobald Sie dieses Wort gefunden haben.

Wie Sie dieses Wort finden können?

Am besten, Sie testen … und lassen Ihre Anzeigen ab heute zum Duell antreten!
“Do not forsake me, oh my darlin …”

Noch Fragen? – Jederzeit gerne!

Manfred Engel
„Der Engel fürs Googeln“

und das 4köpfige “Engelwerbung”-Team

Neue Marken-Richtlinie bei Adwords

Donnerstag, 10. April 2008

Am 4. April hat Google seine Wettbewerbsrichtlinien für England und Irland geändert. Ab sofort dürfen dort Adwords-Kunden auf Marken- und Firmennamen bieten.

Die Folgen:

1.) Kleine Firmen können ab sofort mittels Adwords viel Traffic auf ihre Seiten ziehen, indem sie auf große, vielgesuchte Marken- und Firmennamen bieten.

2.) Große Firmen und Markeninhaber müssen künftig auch in Adwords investieren. Denn um sicherzustellen, dass jemand, der nach einer Marke sucht, auch auf der Seite des Markeninhabers landet, muss der Markeninhaber neben SEO auch Adwords aktivieren. Für die großen Firmen bedeutet das: Die Zeiten, in denen allein der Markenname für viel organischen Traffic auf den Webseiten sorgte, gehen zu Ende. Künftig wird auch ein Markeninhaber erheblich Geld investieren müssen, um Besucher auf seine Seite zu ziehen.

3.) Google verdient SEHR viel Geld. Tipp: Google-Aktien kaufen.

Googles verlautbart zu dieser Entscheidung in seiner „AdWords Trademark Policy Revision“:

“Google möchte die Nutzer mit den relevantesten Informationen versorgen – sowohl durch die Suchergebnisse wie auch durch die bezahlten Anzeigen. Um dieses Ziel auch im Anzeigenbereich zu erreichen, gibt Google den Nutzern die Möglichkeit selbst zu entscheiden, welche Anzeigen die relevantesten sind.”

Müssen wir uns in Deutschland auf Ähnliches einstellen? - Vorläufig nicht.

Derzeit gibt es bezüglich der Verwendung von markenrechtlich geschützten Begriffen in Adwords-Kampagnen unterschiedliche Urteile der einzelnen Oberlandesgerichte. Am 26. Februar 2008 entschied das OLG Frankfurt, dass die Verwendung von markenrechtlich geschützten Begriffen in Adwords-Kampagnen zulässig sei. Damit stellte sich das OLG Frankfurt gegen die anderslautenden Entscheidungen der Oberlandesgerichte Braunschweig, Dresden und Stuttgart.

Ein Markeninhaber, der seine Markenrechte verletzt sieht, hat hierzulande die Möglichkeit, vor einem „Markeninhaber-freundlichen“ Landgericht zu klagen (im Zusammenhang mit Markenverletzungen wird hierzulande der „fliegende Gerichtsstand“ angenommen und damit kann der Markeninhaber entscheiden, vor welchem Landgericht er z.B. eine einstweilige Verfügung beantragt).

Doch sobald ein BGH-Urteil vorliegt, dass die Verwendung fremder Markenbegriffe erlaubt, brechen auch hierzulande die Dämme. Was dann hierzulande folgt, werden wir uns besser vorstellen können, wenn wir in den kommenden Wochen intensiv den englischen und irischen Adwords-Markt beobachten.

Wie können Sie sich darauf vorbereiten, wenn hier bald “englische Zustände” herrschen?

Ganz einfach:

DIVERSIFIZIEREN Sie Ihre Besucherströme!

Setzen Sie KEINESFALLS ausschließlich auf Google!

Ich verspreche Ihnen:

Eines Morgens werden Sie aufwachen und feststellen, dass Google seine Algorithmen derart geändert hat, dass keine Ihrer SEO- und SEM-Maßnahmen mehr wirkt.

Sie wären nicht der Erste, dem das passiert. Ich habe Bekannte, Freunde und Kunden, denen so etwas schon passiert ist. Schlimm genug.

EXISTENZBEDROHEND wird die Situation aber erst dann, wenn Sie Ihren Traffic nur aus einer einzigen Quelle beziehen – und wenn diese Quelle Google heißt.

Deshalb lautet meine Botschaft: Holen Sie sich Ihre Besucher aus unterschiedlichen Quellen. Es gibt Dutzende von Marketing-Experten, die Ihnen aufzeigen können, wie Sie Ihre Besucher aus ganz unterschiedlichen Quellen bekommen.

Hier sind 7 Wege und 7 Experten, die Ihnen helfen, Ihr Internet-Geschäft auf sichere Füße zu stellen:

1. Suchmaschinenoptimierung
(Axandra; www.ibusinesspromoter.com/optimize/seo-ebook.htm)

2. Marketing mit Themenbeiträgen
(Jim Edwards; www.turnwordsintotraffic.com)

3. Marketing mit Pressemitteilungen
(Marc Harty; www.prtraffic.com)

4. Media Marketing
(Dan Janal; www.prleads.com)

6. Affiliate Marketing
(Rosalind Gardner; www.superaffiliatehandbook.com)

7. Adsense Marketing
(Joel Comm; www.adsense-secrets.com)

Noch Fragen? – Jederzeit gerne!

Manfred Engel

„Der Engel fürs Googeln“

… und das 4köpfige “Engelwerbung”-Team

Aprilscherze und Nebelbomben

Freitag, 04. April 2008

Ach was muss man oft von bösen Buben hören oder lesen – so zum Beispiel auf der Seite www.inside-sem.com:

Elf Tage vor dem 1. April schrieb dort ein (inzwischen Ex-) Google-Mitarbeiter, es sei nicht wahr, dass der Qualitätsfaktor einer Google-Kampagne vom Text der Landeseite abhängig ist.

Nanu? … dachte ich, habe ich mich denn so getäuscht? Und die Profis von www.searchengineland.com, haben die sich etwa auch getäuscht?

10 Minuten später, nach 2 Telefonaten und einer kleinen Analyse, war mir klar: Entweder hatte der Google-Mitarbeiter keine Ahnung, oder er hatte sich einen Aprilscherz erlaubt.

Heute erfahre ich, dass er seit dem 1. 4. nicht mehr bei Google arbeitet. Auch ein Aprilscherz??

Apropos Aprilscherz: Erfolgsbrief-Leser Martin Weiß von www.bestellkiste.de schickte mir heute einen Text, den er bei Zanox gefunden hat und der wunderbar zum Monat April passt:

„Wir sind scharf, nah zu arbeiten mit unseren PPC Affiliates und können zusätzliche Hilfe zur Verfügung stellen, wenn du bereit bist, mit uns öffentlich zu arbeiten. Alle mögliche Affiliates fanden, um im Bruch von diesem zu sein werden verschoben vom die Programm und sind nicht die zahlenden Kommissionen, die bereits für diesen Monat erworben wurden.“

Wir lernen:

Was schwarz auf weiß geschrieben steht, sollten wir keinesfalls getrost nach Hause tragen. Sondern lieber fragen: Von wem kommts? Lässt sich die Aussage überprüfen?

Ich meine: Der gute alte PageRank ist in die Jahre gekommen … es wird Zeit für einen Glaubwürdigkeits-Rang, pardon, CRED-Rank.

Was meinen Sie?

Ihr Manfred Engel, der Engel fürs Googlen


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Manfred Engel
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