«

»

Mrz 21

Erfolgreiches Internetmarketing 2013

Der Ausgangspunkt von erfolgreichem Internetmarketing sind immer die Kunden

Nach meiner Erfahrung machen 9 von 10 Webseiten beim Internetmarketing den Fehler, dass sie technikfixiert sind, und leider kaum die Menschen im Blick haben.

Nein, das stimmt nicht“, kommen in meinen Seminaren die Protestrufe. „Schauen Sie doch mal auf unsere Webseite. Wir tun bei unserem Internetmarketing alles, damit unsere Besucher schnell ihr Ziel erreichen. Wir arbeiten mit Keyword Tools, kommunizieren die Produktvorteile, nennen deutlich sichtbar den Preis, wir geben umfassende Garantien, und wir haben den „Jetzt kaufen“-Button auffällig rot gestaltet. Da können Sie doch nicht behaupten, wir hätten beim Internetmarketing unsere Besucher nicht im Blick!“

Doch, genau das behaupte ich.

9 von 10 Internet-Werbetreibenden sind nicht achtsam genug, wenn es um ihre Kunden geht. Und diese Achtlosigkeit fängt nicht erst bei den Keywords oder auf der Webseite, sondern schon viel früher an. Lange bevor ein Besucher die Webseite erreicht hat, werden die entscheidenden Fehler im Internetmarketing gemacht.

Die 3 größten Fehler im Internetmarketing

Der größte Fehler der meisten Webseitenbetreiber ist, dass sie sich nicht die beiden Gründe klar machen, warum Menschen Suchmaschinen benutzen.

Internetmarketing Vorüberlegung: 2 wichtige Gründe, warum Menschen Suchmaschinen nutzen

Suchmaschinen-Nutzungs-Grund Nr. 1:

Menschen nutzen Suchmaschinen, um zu entscheiden, OB sie ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen möchten. Das Ziel einer solchen Initial-Suchanfrage ist herauszufinden, ob ein Produkt überhaupt für einen in Frage kommt.

Beispiel: Was haben Sie in die Google Suchmaske eingetippt, als Sie herausfinden wollten, ob es sinnvoll ist, Ihr altes Nokia oder Ihren alten Blackberry durch ein iPhone zu ersetzen?
Ich nehme einmal an, dass Sie Suchanfragen eingegeben haben wie „iPhone Meinungen“, „Smartphone Berichte“, „Vergleich Blackberry Smartphone“, „Vergleich iPhone Android“, „Testberichte Smartphones“, „Testberichte iPhones“, „iPhone wiki“, „Smartphone wiki“. Oder Sie haben einfach nur „iPhones“ oder „Smartphones“ eingegeben.
Wichtig: Zu diesem Zeitpunkt waren Sie noch nicht bereit, ein iPhone oder ein Smartphone zu kaufen. Sie wollten sich zu diesem Zeitpunkt einfach nur gründlich informieren und später entscheiden. Sie haben dann im Internet Testberichte, Nutzermeinungen, Produktvergleiche, Empfehlungen und Beschreibungen gelesen. Solange, bis Sie Ihre Entscheidung treffen konnten.

Sagen Sie selbst: Wenn Sie in dieser Zeit der Entscheidungsfindung auf eine Adwords-Anzeige oder auf ein Suchergebnis geklickt haben, das Sie zu einer Produkt-Verkaufsseite führte, was haben Sie dann getan?

– RICHTIG: Sie haben die Seite wieder weggeklickt.
Genau an dieser Stelle machen die meisten Webseitenbetreiber ihren ersten – und schlimmsten – Fehler im Internetmarketing

.

Important!

Fehler Nr. 1 im Online Marketing :
Was SEO-Optimierer und SEM-Spezialisten bei initialen Suchanfragen / Keywords falsch machen

Webseitenbetreiber, SEO-Optimierer und SEM-Spezialisten schauen auf Ihre Keyword Tools und erkennen: Nach den Begriffen „iPhone“ und „Smartphone“ wird in Deutschland jeden Tag mehr als 100.000 mal gesucht. Also müsste eine entsprechende Suchmaschinenoptimierung oder eine Adwords-Anzeige auf Seite 1 mehrere 1.000 Klicks bringen. Und aus 1.000 Klicks sollten doch 10-20 Käufer werden, oder nicht? 

Also investiert man viel Geld und Zeit in SEO und SEM, und man optimiert seine Produktverkaufsseite mit Garantien, roten Buttons und allem, was die vielen Ratgeber zur Landeseitenoptimierung so empfehlen. Und man freut sich schon auf die Zeit, in der die Kassen klingeln werden. Doch die Zeit der sprudelnden Einnahmen kommt nicht! Denn diese Rechnung ist eine echte Milchmädchenrechnung!

Nutzer, die solche initialen Suchanfragen eingeben, wollen nicht kaufen, sondern sie wollen sich einen Überblick verschaffen und sie wollen beraten werden. Nutzer, die in der initialen Phase auf eine Produktverkaufsseite kommen, klicken diese sofort wieder weg.

  • Durch das massenhafte Wegklicken einer Seite entsteht aber ein Boomerang-Effekt: Google misst nämlich die „Nutzererfahrung“ unter anderem dadurch, dass gemessen wird, wie lange sich ein Besucher auf einer Webseite aufhält. Bei Seiten, die sofort wieder weggeklickt werden, unterstellt Google eine „schlechte Nutzererfahrung“ und straft solche Seiten ab. Zum einen dadurch, dass der Rang in den organischen Suchergebnissen schlechter wird, und zum anderen dadurch, dass der Adwords-Qualitätsfaktor sinkt (was dazu führt, dass der Webseitenbetreiber deutlich mehr zahlen muss, um eine gute Anzeigenposition zu erlangen).
  • Kurz gesagt: Suchmaschinenoptimierung und SEO-Aktionen, die initiale Suchanfragen mit Produktverkaufsseiten verknüpfen, verbrennen Geld.
  • Wer Internetmarketing zu initialen Suchanfragen betreibt, muss a) die Besucher auf informative Seiten führen und b) auf diesen informativen Seiten die Pfade anlegen, auf denen der Besucher SPÄTER zur Produktverkaufsseite findet (zum Beispiel dadurch, dass eine Adwords-Kampagne mit Remarketing arbeitet).

Suchmaschinen-Nutzungs-Grund Nr. 2:

Menschen nutzen Suchmaschinen, um genau das Produkt oder die Dienstleistung zu finden, das Sie kaufen wollen.

Wenn ein Nutzer nach der initialen Suche genügend Informationen und Entscheidungsgründe gesammelt hat, nutzt er seine Suchmaschine ein weiteres Mal – diesmal führt er eine Transaktionssuche durch – also eine Suche mit echter Kaufabsicht.

Um im obigen iPhone-Beispiel zu bleiben: Die Transaktions-Suchanfrage würde nun lauten “iPhone 5 16 GB weiß kaufen” oder “iPhone 5 16 GB weiß Bestpreis” oder “iPhone 5 16 GB weiß Preisvergleich”.

Zwischen der initialen Suchanfrage und der Transaktions-Suchanfrage ist etwas entscheidendes passiert: Der Nutzer hat seine Entscheidung getroffen. Doch dazu später mehr.


Important!

Fehler Nr. 2 im Internetmarketing:
Was Suchmaschinen-Optimierer und SEM-Experten bei Transaktions-Suchanfragen falsch machen

Der entscheidende Punkt bei der Transaktions-Suchanfrage ist, dass Webseitenbetreiber hier ihren zweiten schlimmen Fehler machen:

Viel zu oft werden Seiten mit Hilfe von Keyword Tools für Suchanfragen optimiert oder per Adwords beworben, auch wenn das vom Nutzer gesuchte Produkt nicht auf der Seite enthalten ist. Typischer Fehler: Die Startseite eines Shops wird für ein ganz bestimmtes Produkt optimiert („macht ja nix, die Besucher können ja die Suchfunktion des Shops nutzen und kommen dann schon zum Produkt“).

Oder, noch schlimmer: “Wir führen zwar nicht das iPhone 5, dafür aber das iPhone 4S. Das ist sowieso günstiger, und vielleicht kauft ja auch jemand, der eigentlich das 4S gesucht hat“.

Vorsicht! Diese Denkweise ist fatal. Wenn ein Suchender eine Transaktions-Suchanfrage gestellt hat, weiß er genau, was er haben will. Er will genau das Produkt, nach dem er gesucht hat. Zu einem möglichst günstigen Preis, mit schnellen Lieferzeiten, und mit umfassenden Garantien. Seiten, die nicht das gesuchte Produkt anbieten, warden massenhaft weggeklickt (siehe oben).

Wer Internetmarketing zu Transaktions-Suchanfragen betreibt, muss …

  • a) die Besucher zu genau den Produkten führen, die gesucht worden sind und er sollte
  • b) auf diesen Seiten günstige Preise, schnelle Lieferzeiten und umfassende Garantien ausloben.


Important!

Fehler Nr. 3 im Internet Marketing :
 Was Webseitenbetreiber beim Kaufentscheidungsprozess falsch machen

Der dritte Fehler, den die meisten Webseitenbetreiber beim Internetmarketing machen, passiert in der Zeit zwischen der initialen Suchanfrage und der Transaktions-Suchanfrage. Es geht um die Zeit, in der Nutzer Informationen und Entscheidungsgründe sammeln.

 

  • Viel zu wenige Webseiten informieren die potenziellen Kunden umfassend und aus vielen Perspektiven über eine Produktgruppe.
  • Viel zu wenige Webseiten unterstützen potenzielle Kunden in ihrem Kaufentscheidungsprozess – z.B. dadurch, dass sie objektive Entscheidungskriterien, Vergleichsmöglichkeiten oder ehrliche Nutzermeinungen liefern.
  • Die meisten Webseitenbetreiber haben nicht erkannt, welche Rolle die sozialen Netzwerke im Kaufentscheidungsprozess einnehmen. Zwar haben einige Werbetreibende schon versucht, über Facebook, Twitter & Co. direkte Verkäufe zu erzielen (oder zumindest Besucher auf die Produktverkaufsseiten zu ziehen), aber solche Schüsse gehen meist nach hinten los. Soziale Netzwerke sind keine Verkaufsorte, sondern Informations- und Meinungsbildungsorte. In den sozialen Netzwerken können Werbetreibende Vertrauen aufbauen, und sie können potenziellen Kunden gute Entscheidungsgründe liefern, damit diese später bei Ihnen kaufen.


Important!

Doch der Weg zu moderner Suchmaschinenoptimierung ( SEO ) und modernem Suchmaschinenmarketing ( SEM ) ist eigentlich ganz einfach

Internetmarketing heißt nicht, dass man ein Keyword Tool richtig bedienen kann.

Internetmarketing heißt vielmehr: Kunden verstehen, Kunden unterstützen und Kunden dort abholen, wo sie sich gerade befinden.

Nur wer diesen Grundgedanken von Internetmarketing verstanden und verinnerlicht hat, wird auch in Zukunft Erfolge mit seinen SEM, SEO- und Social-Media-Aktivitäten haben.

Noch Fragen? Sie wissen schon: Wer fragt, der führt – wer führt, der fragt!

- Tel. 02223 / 9098070 -

Oder nutzen Sie das Kontaktformular im Bereich “Gratis fragen”, um mir Ihre Frage zu stellen.

 

Beste Grüße

und viel Erfolg beim Googeln wünscht

Manfred Engel
Der Engel fürs Googeln“ 

 

 Weiterführende Beiträge

Aktuelle Suchanfragen

  • keyword tool aufrufe
close

Engels Werbedienst

JA! Ich möchte Engel's kostenlosen Newsletter rund ums Marketing regelmäßig lesen. (Abmeldung jederzeit mit einem einfachen Mausklick)
* Pflichtfelder